Termine

Di
30
Okt

Biologische Landwirtschaft und regionale Lebensmittelnetzwerke stehen gesellschaftlich hoch im Kurs. Dennoch schließen 4 Betriebe täglich ihre Hoftüren, da sie am Markt nicht mithalten können.

Durch die EU‐Agrarpolitik wird Steuergeld für den Erhalt der europäischen Landwirtschaft
ausgegeben. Doch wofür genau eigentlich? Welche Landwirtschaft wird da gefördert? Wie umweltfreundlich ist diese Politik eigentlich? Und warum sperren dennoch so viele Betriebe zu? Was sind die Alternativen?

 

 

Eine neue Reform der GAP steht vor der Tür. Nationale Spielräume sollen größer werden. Wird damit ein Standortwettbewerb nach unten befeuert oder ist es vielmehr der Ausweg aus dem Bürokratie‐Dschungel der gemeinsamen Agrarpolitik? Wohin geht die Reise und wie wirkt sich das auf die bäuerliche Landwirtschaft in Österreich, Europa und anderswo aus?

Die Zukunft der EU‐Agrarpolitik diskutieren wir mit:

  • Thomas Waitz (Europa‐Parlamentarier für die Grünen)
  • Klaus Salhofer (Professor für Agrarpolitik, Inst. f. nachhaltige Wirtschaftsentwicklung, Boku)
  • Julianna Fehlinger (Österr. Berg‐ und Kleinbäuer_innen‐Vereinigung, Attac Österreich)
  • N.N.
  • Moderation: Lisa Bolyos

Eine Veranstaltung der ÖBV gemeinsam mit AgrarAttac

Di
13
Nov
"Systemwandel. Alternativen zum globalen Kapitalismus." Buchpräsentation und Diskussion @ Hauptgebäude Uni Wien, Hörsaal 21 - Hochparterre, Stiege 8

Systemwandel. Alternativen zum globalen Kapitalismus.

Buchpräsentation und Diskussion

Das Buch zur Veranstaltung: Pablo Solón u.a.: Systemwandel. Alternativen zum globalen Kapitalismus. Übersetzt von Alix Arnold und Gabriele Schwab. Herausgegeben von Attac, Dreikönigsaktion – Hilfswerk der Katholischen Jungschar, Paulo Freire Zentrum. Mandelbaum: Wien 2018. ca. 250 Seiten. 16 EUR. ISBN: 978385476-679-7

es diskutieren:

  • Beate Littig (IHS)
  • Carla Weinzierl (Attac/Nyeleni-Bewegung)

Moderation: Alexandra Strickner (Attac)

Bitte beachten: Vortrag und Diskussion in englischer Sprache.

Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist kostenlos. Eine Veranstaltung im Rahmen der IPW Lectures, einer internationalen Vortragsreihe des Instituts für Politikwissenschaft, Universität Wien.

Do
15
Nov
Hunger.Macht.Profite.

 

 

 

Spannende Dokumentarfilme und Filmgespräche in Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Tirol, der Steiermark und Vorarlberg.

Wien: 
Top Kino, 15.-18. Nov. 2018

Niederösterreich:
Horn Stadt Kino, 21. Nov. 2018
Mank Acht Millimeter Kino, Do. 22. Nov. 2018
Krems Kino im Kesselhaus, 29. Nov. 2018

Oberösterreich:
Ottensheim Gemeindesaal, Di. 20. Nov. 2018
Kirchdorf Kino, Mi. 21. Nov. 2018
Katsdorf Lichtspiele, Mo. 3. Dez. 2018
Braunau Gemeindesaal, Di. 4. Dez. 2018

Tirol:
Innsbruck Die Bäckerei – Kulturbackstube, Mi, 28. Nov. 2018
Innsbruck LEO Kino, Do. 29. Nov. 2018
Stumm Theatersaal im Hotel Tipotsch, Fr. 30. Nov. 2018

Vorarlberg:
Rankweil Altes Kino, Di. 4. Dez. 2018
Dornbirn Spielboden, Mi. 5. Dez. 2018 und Do. 6. Dez. 2018
Feldkirch Rio Kino, Fr. 7. Dez. 2018 und Sa, 8. Dez. 2018

Steiermark:
Fohnsdorf Dieselkino, Do. 6. Dez. 2018
Feldbach Kino, Fr. 7. Dez. 2018
Graz Filmzentrum Rechbauer Kino, Mo. 10. Dez. 2018

 

 

Fr
23
Nov
Elektroautos: Fußabdruck der Reifenspur

Elektroautos: Fußabdruck der Reifenspur

Welche Rohstoff-Auswirkungen haben zukünftige Mobilitätskonzepte?

Veranstaltung u.a. mit: Michael Schmidt (Deutsche Rohstoffagentur der Bundesanstalt für Geowissenschaften), Isabella Radhuber (Universität Wien), Stephan Lutter (Wirtschaftsuniversität Wien) sowie Julia Poliscanova (Transport & Environment)

Elektrofahrzeuge gelten derzeit als Hoffnungsträger für eine nachhaltige Mobilität sowie für die Schaffung und den Erhalt von Arbeitsplätzen in der Autoindustrie. Eine zunehmende Produktion von Elektroautos geht aber auch mit dem erhöhten Bedarf an Rohstoffen – wie etwa Lithium, Kobalt, Graphit und Nickel – und an Elektrizität einher. Die Nachfrage nach Lithium könnte sich laut Prognosen alleine bis 2025 verdreifachen, der Anteil der Elektrofahrzeugbatterien daran 80 % betragen. Zu selten schließt die Diskussion um die Nachhaltigkeit der elektrobetriebenen Fortbewegung die sozialen und ökologischen Auswirkungen in jenen Ländern mit ein, in denen die für die Batterien und andere Komponenten der Fahrzeuge erforderlichen Rohstoffe gefördert werden.

Im Rahmen der Veranstaltung soll die Frage gestellt werden, wie sich die Nachfrage nach Lithium voraussichtlich entwickeln wird und was ein Abbau-Boom für die betreffenden Regionen aus wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Sicht bedeuten würde. Die Debatte soll danach vor einem österreichischen bzw. europäischen Kontext fortgesetzt werden und fragen, wie nachhaltig Elektrofahrzeuge tatsächlich sind, wenn man den gesamten Wertschöpfungskreislauf miteinbezieht und welche Gestaltungsmöglichkeiten und Politikoptionen dabei vorhanden sind.

› Programm (pdf)

› Anmeldung (bis 16.11.2018): i.pumpler@oefse.at oder 01/317 40 10-100

Veranstaltet von ÖFSE und Dreikönigsaktion – Hilfswerk der Katholischen Jungschar, in Kooperation mit: Institut für Politikwissenschaften der Universität Wien, Department für Raumplanung der Technischen Universität Wien, VCÖ – Mobilität mit Zukunft, Institut für Ökologische Ökonomie der Wirtschaftsuniversität Wien

Do
29
Nov
Hilfe, konkrete Utopien gesucht!  @ Hauptbücherei

Hilfe, konkrete Utopien gesucht!

Klimakatastrophe und wachsende Ungleichheit stellen für die Menschheit eine enorme Herausforderung dar, die neue gesellschaftspolitische Entwürfe verlangt. Das herrschende neoliberale Modell von Wirtschaft und Gesellschaft stellt sich selbst allerdings als Alternative‐los dar. Gegenentwürfe werden als irrational und unmachbar verunglimpft.

Was stiftet Hoffnung und schafft Perspektive angesichts der sozialen und ökologischen Zerstörung, die weltweit stattfindet? Der Schriftsteller Ilija Trojanow betrachtet die Entwicklung konkreter Utopien als eine der wichtigsten Aufgaben des politischen Widerstandes.

Wie funktionieren gesellschaftliche Veränderungsprozesse und welche Bedeutung haben dabei Visionen und konkrete Utopien? In welchem Spannungsfeld zueinander stehen gedachte Bilder einer besseren Welt und gelebte Praxis?

Darüber diskutieren:

Ilija Trojanow, Schriftsteller und Autor von „Hilfe? Hilfe! Wege aus der globalen Krise“ (August 2018).

Alexandra Strickner, politische Ökonomin, Mitbegründerin und Sprecherin des globalisierungskritischen Netzwerkes attac in Österreich.

Maria Vogt, Biobäuerin, ÖBV‐Via Campesina Austria, Aktivistin für Ernährungssouveränität.

Moderation: Irmgard Kirchner, Südwind‐Magazin.

Di
4
Dez
Housing for All - Affordable Housing in Growing Cities in Europe

Better housing policies for Europe

Which legal and financial conditions are necessary in Europe to increase investment in affordable housing? Which benefits does affordable housing provide for European cities and the economy?  At the Vienna conference mayors and other representatives from cities and municipalities, housing providers, tenants’ representatives and also experts will discuss better housing policies and ways out of the crisis with representatives from EU institutions. Towards the end of the conference, requirements for EU legislators will be formulated – from representatives of the Urban Agenda – Housing Partnership and from the point of view of cities, municipalities, housing providers and tenant’s representatives.

Weiter zur Anmeldung!

Nähere Informationen: https://housing-for-all.eu/