Deregulierungsabkommen

Der breite Widerstand gegen TTIP und CETA hat nichts an den inhaltlichen Ausrichtungen der EU-Handels- und Investitionspolitik geändert. Gegenwärtig verhandelt die EU Kommission im Auftrag der Regierungen mit rund 90 Ländern Abkommen, die so wie TTIP und CETA auf den Abbau gesetzlicher Regelungen zum Schutz von ArbeitnehmerInnen und Umwelt, auf Deregulierung und noch mehr Rechte für Konzerne setzen.

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All diese Abkommen – egal ob sie TTIP, CETA, JEFTA, EU-Mercosur, EU-Singapur, EPA etc. heißen – verhindern gute Arbeitsbedingungen für alle, sind ein Hindernis für nachhaltige Landwirtschaft und ein gutes Klima, garantieren nicht, dass Menschen in ihren Ländern grundlegende Dienstleistungen öffentlich organisieren können und bauen die Macht von Konzernen und deren Einflussnahme auf nationale Gesetze noch weiter aus. Die aktuelle EU-Handelspolitik ist aus unserer Sicht nicht den Herausforderungen der Gesellschaft gewachsen. Sie zieht die falschen Schlüsse aus der Finanz- und Wirtschaftskrise, ignoriert die Klimakrise, stärkt transnationale Konzerne und schwächt kleine und mittelständische Unternehmen sowie bäuerliche Landwirtschaft. Deshalb lehnen wir all diese Abkommen ab. Wir wollen und wir brauchen mehr denn je eine zukunftsfähige Handels- und Investitionspolitik – und zwar für alle Menschen, nicht für einige wenige.

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Aktuelles

Weltweit fordern über 1100 NGOs ein verbindliches UN-Abkommen, das Konzerne zur
16. Oktober 2018

Weltweit fordern über 1100 NGOs ein verbindliches UN-Abkommen, das Konzerne zur

Besuche den Beitrag auf Facebook! Weltweit fordern über 1100 NGOs ein verbindliches UN-Abkommen, das Konzerne zur Einhaltung der Menschenrechte und zum Schutz der Umwelt verpflichtet. Ein solches Abkommen ermöglicht es Menschen, sich gegen solche Ungerechtigkeiten zugunsten von Konzernprofiten zur Wehr zu setzen – doch die EU scheint Seite an mehr lesen ...

Heute hat die Regierung beschlossen, Verhandlungen über ein "Investitionsschutza
3. Oktober 2018

Heute hat die Regierung beschlossen, Verhandlungen über ein "Investitionsschutza

Besuche den Beitrag auf Facebook! Heute hat die Regierung beschlossen, Verhandlungen über ein "Investitionsschutzabkommen" mit Singapur zuzustimmen. Sonderklagerechte für Konzerne bedeuten die schrittweise Aushöhlung der Demokratie! ►https://orf.at/stories/3046561/ mehr lesen ...

Der Widerstand gegen  #CETA ist groß, und das europaweit! Allein in Deutschland
27. September 2018

Der Widerstand gegen #CETA ist groß, und das europaweit! Allein in Deutschland

Besuche den Beitrag auf Facebook! Der Widerstand gegen #CETA ist groß, und das europaweit! Allein in Deutschland sind in nächster Zeit über 40 ❗ Aktionen gegen CETA geplant, (hier ein Überblick https://bit.ly/2zxAjjf) aber auch in Frankreich, Italien und Spanien werden die Menschen protestieren. Warum der Widerstand der zivilen Bevöl mehr lesen ...

11. Juni 2018

Über 1,5 Millionen Protest-Mails an Pro-CETA-Abgeordnete

Kundgebung unmittelbar vor Abstimmung am 13.6. Über 1,5 Millionen E-Mails haben Menschen in Österreich in den letzten Tagen an die Nationalratsabgeordneten von FPÖ, ÖVP und NEOS versandt. Die Forderung: „Stellen Sie sich auf die Seite der Menschen und der Umwelt. Sagen Sie Nein zu CETA!“ Organisiert wurde die Mail-Aktion von der Plattfor mehr lesen ...

16. Mai 2018

Das Parlament kann CETA stoppen / Email-Aktion an Abgeordnete gestartet

Protestaktion direkt vor dem Ministerrat Nachdem der Ministerrat die Ratifikation von CETA auf den Weg gebracht hat, sind nun die Abgeordneten am Zug. Die Plattform „Anders Handeln“ startete daher heute eine E-Mail-Aktion. Menschen können dabei auf www.anders-handeln.at/petition die Pro-CETA-Abgeordneten von ÖVP, FPÖ und NEOS direkt auffo mehr lesen ...

15. Mai 2018

CETA: Regierung will EuGH vorgreifen - CETA ist grundsätzlich abzulehnen!

Plattform Anders Handeln: „EUGH-Urteil ausständig. CETA ist grundsätzlich abzulehnen.“ Die Regierung will voraussichtlich schon diesen Mittwoch im Ministerrat beschließen, CETA dem Nationalrat vorzulegen. Damit soll das Abkommen noch vor dem Sommer vom Parlament ratifiziert werden. Mit einem Ja würde der Nationalrat vor allem den umstrit mehr lesen ...

Do
15
Nov
Hunger.Macht.Profite.

 

 

 

Spannende Dokumentarfilme und Filmgespräche in Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Tirol, der Steiermark und Vorarlberg.

Wien: 
Top Kino, 15.-18. Nov. 2018

Niederösterreich:
Horn Stadt Kino, 21. Nov. 2018
Mank Acht Millimeter Kino, Do. 22. Nov. 2018
Krems Kino im Kesselhaus, 29. Nov. 2018

Oberösterreich:
Ottensheim Gemeindesaal, Di. 20. Nov. 2018
Kirchdorf Kino, Mi. 21. Nov. 2018
Katsdorf Lichtspiele, Mo. 3. Dez. 2018
Braunau Gemeindesaal, Di. 4. Dez. 2018

Tirol:
Innsbruck Die Bäckerei – Kulturbackstube, Mi, 28. Nov. 2018
Innsbruck LEO Kino, Do. 29. Nov. 2018
Stumm Theatersaal im Hotel Tipotsch, Fr. 30. Nov. 2018

Vorarlberg:
Rankweil Altes Kino, Di. 4. Dez. 2018
Dornbirn Spielboden, Mi. 5. Dez. 2018 und Do. 6. Dez. 2018
Feldkirch Rio Kino, Fr. 7. Dez. 2018 und Sa, 8. Dez. 2018

Steiermark:
Fohnsdorf Dieselkino, Do. 6. Dez. 2018
Feldbach Kino, Fr. 7. Dez. 2018
Graz Filmzentrum Rechbauer Kino, Mo. 10. Dez. 2018

 

 

Fr
23
Nov
Elektroautos: Fußabdruck der Reifenspur

Elektroautos: Fußabdruck der Reifenspur

Welche Rohstoff-Auswirkungen haben zukünftige Mobilitätskonzepte?

Veranstaltung u.a. mit: Michael Schmidt (Deutsche Rohstoffagentur der Bundesanstalt für Geowissenschaften), Isabella Radhuber (Universität Wien), Stephan Lutter (Wirtschaftsuniversität Wien) sowie Julia Poliscanova (Transport & Environment)

Elektrofahrzeuge gelten derzeit als Hoffnungsträger für eine nachhaltige Mobilität sowie für die Schaffung und den Erhalt von Arbeitsplätzen in der Autoindustrie. Eine zunehmende Produktion von Elektroautos geht aber auch mit dem erhöhten Bedarf an Rohstoffen – wie etwa Lithium, Kobalt, Graphit und Nickel – und an Elektrizität einher. Die Nachfrage nach Lithium könnte sich laut Prognosen alleine bis 2025 verdreifachen, der Anteil der Elektrofahrzeugbatterien daran 80 % betragen. Zu selten schließt die Diskussion um die Nachhaltigkeit der elektrobetriebenen Fortbewegung die sozialen und ökologischen Auswirkungen in jenen Ländern mit ein, in denen die für die Batterien und andere Komponenten der Fahrzeuge erforderlichen Rohstoffe gefördert werden.

Im Rahmen der Veranstaltung soll die Frage gestellt werden, wie sich die Nachfrage nach Lithium voraussichtlich entwickeln wird und was ein Abbau-Boom für die betreffenden Regionen aus wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Sicht bedeuten würde. Die Debatte soll danach vor einem österreichischen bzw. europäischen Kontext fortgesetzt werden und fragen, wie nachhaltig Elektrofahrzeuge tatsächlich sind, wenn man den gesamten Wertschöpfungskreislauf miteinbezieht und welche Gestaltungsmöglichkeiten und Politikoptionen dabei vorhanden sind.

› Programm (pdf)

› Anmeldung (bis 16.11.2018): i.pumpler@oefse.at oder 01/317 40 10-100

Veranstaltet von ÖFSE und Dreikönigsaktion – Hilfswerk der Katholischen Jungschar, in Kooperation mit: Institut für Politikwissenschaften der Universität Wien, Department für Raumplanung der Technischen Universität Wien, VCÖ – Mobilität mit Zukunft, Institut für Ökologische Ökonomie der Wirtschaftsuniversität Wien

Do
29
Nov
Hilfe, konkrete Utopien gesucht!  @ Hauptbücherei

Hilfe, konkrete Utopien gesucht!

Klimakatastrophe und wachsende Ungleichheit stellen für die Menschheit eine enorme Herausforderung dar, die neue gesellschaftspolitische Entwürfe verlangt. Das herrschende neoliberale Modell von Wirtschaft und Gesellschaft stellt sich selbst allerdings als Alternative‐los dar. Gegenentwürfe werden als irrational und unmachbar verunglimpft.

Was stiftet Hoffnung und schafft Perspektive angesichts der sozialen und ökologischen Zerstörung, die weltweit stattfindet? Der Schriftsteller Ilija Trojanow betrachtet die Entwicklung konkreter Utopien als eine der wichtigsten Aufgaben des politischen Widerstandes.

Wie funktionieren gesellschaftliche Veränderungsprozesse und welche Bedeutung haben dabei Visionen und konkrete Utopien? In welchem Spannungsfeld zueinander stehen gedachte Bilder einer besseren Welt und gelebte Praxis?

Darüber diskutieren:

Ilija Trojanow, Schriftsteller und Autor von „Hilfe? Hilfe! Wege aus der globalen Krise“ (August 2018).

Alexandra Strickner, politische Ökonomin, Mitbegründerin und Sprecherin des globalisierungskritischen Netzwerkes attac in Österreich.

Maria Vogt, Biobäuerin, ÖBV‐Via Campesina Austria, Aktivistin für Ernährungssouveränität.

Moderation: Irmgard Kirchner, Südwind‐Magazin.