Gute Arbeit für alle überall

Die EU will den globalen Handel für Unternehmen einfacher machen. Versprochen wird mehr Wohlstand. Was dabei verschwiegen wird: Arbeits- und Sozialstandards werden im Teufelskreis der Standortkonkurrenz ausgehöhlt, Beschäftigte in unterschiedlichen Ländern gegeneinander ausgespielt. Anders Handeln: Wir wollen einen effektiven Schutz der Arbeits- und Menschrechte in Handelsabkommen und gute Arbeit für alle!

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Neoliberale Handels- und Investitionsabkommen haben die Ungleichheit in vielen Ländern vergrößert und prekäre Beschäftigung für viele zum Alltag gemacht. Ohne internationale Standards und Schutzbestimmungen können Regierungen unter Druck gesetzt werden, ihre Arbeits- und Sozialrechte zu schwächen, um Investitionen anzulocken. Konzernprivilegien werden durch Handelsabkommen ausgebaut, Arbeitsrechte und deren Schutz hingegen nachrangig behandelt. Für uns ist der Schutz der Arbeits- und Sozialrechte unverzichtbar, um ein gutes Leben für alle zu ermöglichen. Arbeitsrechte müssen daher über Handelsabkommen stehen, ihre Nichteinhaltung muss mit Sanktionen belegt werden. Vorschläge zu Nachbesserungen bei Arbeits- und Umweltstandards ohne eine grundlegende Änderung von Handelsabkommen ist uns zu wenig. Denn bei genauer Betrachtung entlarven sich diese als leere Versprechungen. Wir wollen gute Arbeit für alle – überall. Das braucht Handelsabkommen, die auf Kooperation statt auf Wettbewerb setzen.

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Aktuelles

Ein gutes Leben für alle braucht eine andere Globalisierung
13. Februar 2020

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6. Februar 2020

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5. Februar 2020

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Letzter Stop Wien, Juridikum: Die Menschenrechte sind aus Genf bei den zukünftig
29. Januar 2020

Sonderklagerechte von Konzernen - Alles beim Alten?

Neben dem Aus der TTIP 1.0 -Verhandlungen hatte unser großer zivilgesellschaftlicher Druck auf die EU-Staaten noch einen weiteren Effekt: die Sonderklagerechte von Konzernen (ISDS) wurden als so gefährlich eingestuft, dass Reformprozesse angedacht werden. Vom 20.-24.01.2020 hat die schon sechste Runde von Gesprächen der eingesetzten Arbeitsgr mehr lesen ...

Ab heute sitzen 31 Abgeordnete im neuen #Nationalrat, die sich gegen Konzernmach
29. Oktober 2019

Nationalrät*innen gegen Konzernmacht

Vor der Nationalratswahl 2019 haben wir die Kandidat*innen der jeweils ersten Listenplätze aller Parteien gefragt, wie sie zu Konzernmacht stehen. Konkret hatten alle die Möglichkeit, sich zu verpflichten, den Sonderklagerechten von Konzernen ein Ende zu setzen; sich für einen UN-Vertrag zu Wirtschaft und Menschenrechten einzusetzen und für mehr lesen ...

17. Oktober 2019

Diskussion: Alternativen zu Sonderklagerechten von Konzernen

Während an der UNO klitzekleine Ideechen zu Veränderungen der Sonderklagsrechte von Konzernen diskutiert wurden, haben wir mit einer Vertreterin aus dem progressiven Lager, einem Verhandler der EU und österreichischen Abgeordneten gemeinsam mit NGO Expert*innen zu tatsächlich grundlegenden Alternativen dieser Sonderklagerechte von Konzernen deb mehr lesen ...

Mi
11
Mrz

VORTRAG UND PODIUMSDISKUSSION

Ein neuer Multilateralismus für ein gutes Leben für alle: Geneva Principles for a Global Green New Deal
Richard Kozul Wright, UNCTAD

Das Welthandelsregime und damit auch der Multilateralismus sind in der Krise. Statt zu Wohlstand und einem guten Leben für alle, haben sie Ungleichheit, instabile Finanzmärke und die Klimakrise befeuert. UNCTAD-Chefökonom Richard Kozul-Wright fordert daher einen neuen Multilateralismus. Auf Grundlage der Kritik am gegenwärtigen multilateralen System formuliert Kozul-Wright mit den „Genfer Prinzipien für einen globalen grünen New Deal“ eine Reihe von Zielen und Prinzipien, um den Multilateralismus zu reformieren und zu erneuern, sodass er Stabilität, Wohlstand, Nachhaltigkeit fördert, nationale Handlungsspiel- räume wahrt und ein gutes Leben für alle ins Zentrum der Weltwirtschaft rückt.

Podiumsdiskussion:
Moderation: Werner Raza, ÖFSE

• Penny Clarke, European Public Services Union (EPSU) • Verena Madner, WU Wien
• Alexandra Strickner, Attac
• Michel Reimon, Abgeordneter zum Nationalrat
• Richard Kozul-Wright, UNCTAD
Abendveranstaltung in Kooperation mit ÖFSE – ÖFSE Development Lectures Englisch-Deutsch mit Simultandolmetsch

Gemeinsamer Ausklang mit Getränken

Und am nächsten Tag geht es weiter mit vertiefenden Inhalten und Workshops! Zum gesamten Konferenzprogramm.

 

Zur Anmeldung.

Ein gutes Leben für alle braucht eine andere Globalisierung

Ansatzpunkte für eine neue Handels- und Investitionspolitik

Kurzprogramm hier – und das ausführliche Programm als PDF.

Zur Anmeldung.

 

MITTWOCH, 11. März, 18.00 – 20.30
Ein neuer Multilateralismus für ein gutes Leben für Alle

Keynote:
Richard Kozul Wright, UNCTAD

Anschließend Podiumsdiskussion 

 

DONNERSTAG, 12. März, 9-17 Uhr

9-13 Uhr: Europa zuerst oder Mensch & Planet zuerst?

Die EU Handels- und Investitionspolitik zwischen Multilateralismus, Geopolitik und European Green Deal. Ansatzpunkte für eine Neuausrichtung.
Werner Raza, ÖFSE

Anschließend Podium: Auf dem Weg zu einer anderen EU-Handels- und Investitionspolitik.

 

13-14 Uhr: Mittagessen

 

14-17 Uhr Workshops und Abschluss


Workshop 1: The future is public – Keine Geschäfte mit der öffentlichen Daseinsvorsorge und sozialer Infrastruktur

Workshop 2: Vorrang für Klimaschutz und Energiewende vor Profitinteressen von Konzernen

Workshop 3: Gutes Essen für alle braucht weniger globalen Agrarhandel und mehr Kooperation

Workshop 4: Handel soll ein gutes Leben für alle und gute Arbeit für alle ermöglichen

Workshop 5: EU Handelspolitik zwischen Multilateralismus versus Geopolitik: Ansatzpunkte für eine Neuorientierung

Workshop 6: Gutes Leben für alle braucht eine andere Rohstoffpolitik

 

Anschließend Austausch der Ergebnisse und Abschluss

 

Zur Anmeldung.