Gute Arbeit für alle überall

Die EU will den globalen Handel für Unternehmen einfacher machen. Versprochen wird mehr Wohlstand. Was dabei verschwiegen wird: Arbeits- und Sozialstandards werden im Teufelskreis der Standortkonkurrenz ausgehöhlt, Beschäftigte in unterschiedlichen Ländern gegeneinander ausgespielt. Anders Handeln: Wir wollen einen effektiven Schutz der Arbeits- und Menschrechte in Handelsabkommen und gute Arbeit für alle!

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Neoliberale Handels- und Investitionsabkommen haben die Ungleichheit in vielen Ländern vergrößert und prekäre Beschäftigung für viele zum Alltag gemacht. Ohne internationale Standards und Schutzbestimmungen können Regierungen unter Druck gesetzt werden, ihre Arbeits- und Sozialrechte zu schwächen, um Investitionen anzulocken. Konzernprivilegien werden durch Handelsabkommen ausgebaut, Arbeitsrechte und deren Schutz hingegen nachrangig behandelt. Für uns ist der Schutz der Arbeits- und Sozialrechte unverzichtbar, um ein gutes Leben für alle zu ermöglichen. Arbeitsrechte müssen daher über Handelsabkommen stehen, ihre Nichteinhaltung muss mit Sanktionen belegt werden. Vorschläge zu Nachbesserungen bei Arbeits- und Umweltstandards ohne eine grundlegende Änderung von Handelsabkommen ist uns zu wenig. Denn bei genauer Betrachtung entlarven sich diese als leere Versprechungen. Wir wollen gute Arbeit für alle – überall. Das braucht Handelsabkommen, die auf Kooperation statt auf Wettbewerb setzen.

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24. Januar 2022

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WTO und EU im Zentrum der globalen Impf-Ungleichheit
6. Dezember 2021

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3. Dezember 2021

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22. November 2021

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30. Juni 2021

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7. Juni 2021

INFOGRAPHIK: PARAGUAY – DAS VERGESSENE LAND DES MERCOSUR

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Jun
2
Do
Webinar “Mobilitätswende ausgebremst. Das EU-Mercosur Abkommen und die Autoindustrie”
Jun 2 um 10:00 – 11:00
Webinar "Mobilitätswende ausgebremst. Das EU-Mercosur Abkommen und die Autoindustrie"

Einladung Webinar:

 

Präsentation der Studie

 

Mobilitätswende ausgebremst.

Das EU-Mercosur Abkommen und die Autoindustrie

 

mit Autor Thomas Fritz

 

Donnerstag, 2. Juni 10-11 Uhr 

Das EU-Mercosur-Abkommens ist nicht nur ein Treiber der Klimakrise, es bremst auch die dringend notwendige klima- und sozialgerechte Mobilitätswende aus. Die Studie zeigt auf, wie mit dem Abkommen das fossile individualisiertes Mobilitätssystem für weitere Jahrzehnte festgeschrieben würde. Anhand von aufgedeckten E-Mails und weiteren Unterlagen zeichnet der Autor Thomas Fritz nach, wie die europäische Autolobby ihre Interessen hinsichtlich des Zugangs zu billigeren Rohstoffen für den Ausbau der Elektromobilität in der EU und des Exports von Autos bzw. Autoteilen mit klimaschädlichen Antriebsformen in den Mercosur absichert – auf Kosten von Klimaschutz, Arbeitnehmer*innen- und Menschenrechten.

 

Der Autor Thomas Fritz präsentiert die zentralen Ergebnisse der Studie “Mobilitätswende ausgebremst – das EU-Mercosur Abkommen und die Autoindustrie”. 

 

Wir laden Sie herzlich zur Präsentation und anschließender Q&A ein!

 

Anmeldung unter: https://greenpeace.zoom.us/webinar/register/WN_OgCjIqNoQWeEtEmeRRdCTg

 

Herausgeber*innen der Studie: Attac Deutschland, Attac Österreich, Deutsche Umwelthilfe, Greenpeace Deutschland, Misereor, Netzwerk Gerechter Welthandel, Powershift