Gute Arbeit für alle überall

Die EU will den globalen Handel für Unternehmen einfacher machen. Versprochen wird mehr Wohlstand. Was dabei verschwiegen wird: Arbeits- und Sozialstandards werden im Teufelskreis der Standortkonkurrenz ausgehöhlt, Beschäftigte in unterschiedlichen Ländern gegeneinander ausgespielt. Anders Handeln: Wir wollen einen effektiven Schutz der Arbeits- und Menschrechte in Handelsabkommen und gute Arbeit für alle!

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Neoliberale Handels- und Investitionsabkommen haben die Ungleichheit in vielen Ländern vergrößert und prekäre Beschäftigung für viele zum Alltag gemacht. Ohne internationale Standards und Schutzbestimmungen können Regierungen unter Druck gesetzt werden, ihre Arbeits- und Sozialrechte zu schwächen, um Investitionen anzulocken. Konzernprivilegien werden durch Handelsabkommen ausgebaut, Arbeitsrechte und deren Schutz hingegen nachrangig behandelt. Für uns ist der Schutz der Arbeits- und Sozialrechte unverzichtbar, um ein gutes Leben für alle zu ermöglichen. Arbeitsrechte müssen daher über Handelsabkommen stehen, ihre Nichteinhaltung muss mit Sanktionen belegt werden. Vorschläge zu Nachbesserungen bei Arbeits- und Umweltstandards ohne eine grundlegende Änderung von Handelsabkommen ist uns zu wenig. Denn bei genauer Betrachtung entlarven sich diese als leere Versprechungen. Wir wollen gute Arbeit für alle – überall. Das braucht Handelsabkommen, die auf Kooperation statt auf Wettbewerb setzen.

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Aktuelles

19. November 2020

Die europäischen Industrieverbände und die EU-Kommission behaupten beide weiterh

Besuche den Beitrag auf Facebook! Die europäischen Industrieverbände und die EU-Kommission behaupten beide weiterhin gerne, dass das EU-Mercosur Abkommen Vorteile für alle bringt. Julia Eder hat sich für das Marie Jahoda - Otto Bauer Institut genauer angeschaut, was hinter dieser Behauptung steckt: https://jbi.or.at/mercosur/ #StopEUMercosur mehr lesen ...

17. November 2020

Menschenrechte, Umwelt- und Klimaschutz vor Profit - Seattle to Brussels Network

Besuche den Beitrag auf Facebook! ** Klares Statement der Zivilgesellschaft** Wir brauchen eine andere europäische Handelspolitik: Re-Lokalisierung statt irrationalem, unnötigem Handel, Schutz der Menschen und des Klimas, keine transnationalen Konzerne. Lesen Sie die von mehr als 80 zivilgesellschaftlichen Organisationen unterzeichnete S2B-Erkl mehr lesen ...

EU-Abgeordnete: Pestizidexporte „tödlicher Bumerang“
12. November 2020

EU-Abgeordnete: Pestizidexporte „tödlicher Bumerang“

Besuche den Beitrag auf Facebook! 2018 genehmigten EU-Länder den Export von mehr als 81.000 Tonnen - in der EU verbotenen - Pestizidprodukten. Das EU-#Mercosur-Abkommen würde sowohl diese Exporte ankurbeln (Zollabbau!) als auch den Re-Import mit damit behandelten Lebensmitteln! Mehr Infos dazu auch in der Broschüre: EU-Mercosur - ein giftiges A mehr lesen ...

Was Österreich gegen noch mehr Amazonas-Brände tun sollte
25. August 2020

Was Österreich gegen noch mehr Amazonas-Brände tun sollte

Besuche den Beitrag auf Facebook!   Warum brennen diesen Sommer 30% mehr Bäume im #Amazonas, es wird weniger darüber gesprochen, Deutschland möchte das #EUMercosur Abkommen abschließen und Österreich darf nicht umfallen? https://mosaik-blog.at/amazonas-braende-mercosur-merkel/   Was Österreich gegen noch mehr Amazon mehr lesen ...

** Neue Publikation** : "EU-Mercosur-Reiseführer - ein giftiges Abkommen&qu
20. August 2020

** Neue Publikation** : "EU-Mercosur-Reiseführer - ein giftiges Abkommen&qu

Besuche den Beitrag auf Facebook! ** Neue Publikation** : "EU-Mercosur-Reiseführer - ein giftiges Abkommen" Kommt mit auf eine Reise in die Abgründe eines Handelsabkommens, das den Export von hochgefährlichen, in der EU nicht zugelassenen Pestiziden noch lukrativer macht. Vom #EUMercosur-Abkommen profitieren auch europäische Konzerne - wäh mehr lesen ...

Letzter Stop Wien, Juridikum: Die Menschenrechte sind aus Genf bei den zukünftig
29. Januar 2020

Sonderklagerechte von Konzernen - Alles beim Alten?

Neben dem Aus der TTIP 1.0 -Verhandlungen hatte unser großer zivilgesellschaftlicher Druck auf die EU-Staaten noch einen weiteren Effekt: die Sonderklagerechte von Konzernen (ISDS) wurden als so gefährlich eingestuft, dass Reformprozesse angedacht werden. Vom 20.-24.01.2020 hat die schon sechste Runde von Gesprächen der eingesetzten Arbeitsgr mehr lesen ...