Gut für’s Klima, gut für unser Essen

Neoliberale Handelspolitik bedeutet industrielle Landwirtschaft, Klimakrise, Ungleichheit und ungesundes Essen. Sie bedroht die Zukunft der bäuerlichen Landwirtschaft und die Umwelt im globalen Norden und Süden. Sie steht Ernährungssouveränität, Klimagerechtigkeit und einer demokratischen Lebensmittelpolitik entgegen. Anders Handeln: Wir wollen gutes Essen für alle und den Erhalt unserer Lebensgrundlagen!

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Wir treten für eine soziale und ökologische Agrar- und Umweltpolitik ein. Für Handelsregeln, die

– auf Ernährungssouveränität, Klimagerechtigkeit und einer demokratischen Lebensmittelpolitik beruhen
– nicht auf Kosten von anderen Menschen, Tieren und Ökosystemen gehen,
– gutes Essen für alle sichern, statt nur für eine Minderheit,
– ein gutes Leben für Bauern, Bäuerinnen und ArbeiterInnen ebenso ermöglichen wie für KonsumentInnen,
– das Klima und die Umwelt schützen, Transporte reduzieren und regionale Wirtschaftskreisläufe stärken.

Eine Wirtschaft, die von Weltmarkt, Erdöl und grenzenlosem Wachstum abhängig ist, steht diesen Zielen im Wege. Ebenso ein Ernährungssystem, das von Agrarkonzernen und Supermärkten kontrolliert wird. Die neoliberalen Regeln bedeuten „billig“ auf Kosten von Mensch, Tier und Umwelt; sie führen zu Machtkonzentration und mehr Klimaschäden. Wir wollen Regeln, die dem Gemeinwohl dienen. Wir wollen Ernährungssouveränität und Klimagerechtigkeit.

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Aktuelles

9. April 2019

Unser Recht auf gutes Klima - Regeln für Konzerne!

Wir befreien die Justizia aus den Händen der Konzerne auf der Klimaprotest-Demo am 5.4. Mit Sonderklagerechten und Straflosigkeit halten transnationale Konzerne die Justizia im Moment gefangen. Damit schaden sie auch einem der aktuell wichtigsten Themen, dem Kampf gegen die Klimakrise. In Frankreich reichte nur die Aussicht auf eine ISDS Klage un mehr lesen ...

9. April 2019

Unser Menschenrecht auf Wasser - Regeln für Konzerne!

Zum internationalen Weltwassertag am 22. März haben wir in Wien am Stephansplatz über den Zusammenhang von Konzernmacht und unserem Menschenrecht auf Wasser informiert!  Konzernmacht in Form von Sonderklagerechten für Konzerne (ISDS) hat dazu geführt, dass Staaten keine Regeln für die Wasserversorgung mehr festlegen konnten. Im Gegenteil, Un mehr lesen ...

7. Februar 2019

1888. Jahrestag von Rosia Montana

Rosia Montanăs (Alba, Rumänien) Schätze liegen nicht nur unter der Erde in den größten bekannten Goldreserven Europas, sondern vor allem in seinen Wäldern und Berggipfeln. Geht es nach dem kanadischen Bergbau-Konzern, Gabriel Resources, sollen vier dieser Gipfel, die antiken Mienen und vier Dörfer verschwinden, um Gold abz mehr lesen ...

22. Januar 2019

WEF Davos: Neue europäische Kampagne fordert Rechte für Menschen, Regeln für Konzerne!

WEF Davos: Neue europäische Kampagne fordert Rechte für Menschen, Regeln für Konzerne! Breite Allianz: Sonderklagerechte abschaffen, Konzerne zur Rechenschaft ziehen Anlässlich des Auftakts des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos starten heute über 150 Nichtregierungsorganisationen, Gewerkschaften und soziale Bewegungen aus 16 europäis mehr lesen ...

28. Juni 2018

CETA passiert Bundesrat: Nun muss Van der Bellen weise handeln

Mehr als 36.500 BürgerInnen haben sich in wenigen Tagen Appell unterzeichnet Nach der heutigen Zustimmung des Bundesrates zu CETA ist Bundespräsident Alexander Van der Bellen am Zug. Die Plattform Anders Handeln fordert ihn auf, jetzt weise zu handeln, die Risiken einer Ratifikation zu berücksichtigen und CETA einstweilen bis zur Prüfung durch mehr lesen ...

11. Juni 2018

Über 1,5 Millionen Protest-Mails an Pro-CETA-Abgeordnete

Kundgebung unmittelbar vor Abstimmung am 13.6. Über 1,5 Millionen E-Mails haben Menschen in Österreich in den letzten Tagen an die Nationalratsabgeordneten von FPÖ, ÖVP und NEOS versandt. Die Forderung: „Stellen Sie sich auf die Seite der Menschen und der Umwelt. Sagen Sie Nein zu CETA!“ Organisiert wurde die Mail-Aktion von der Plattfor mehr lesen ...

Sa
18
Mai

>> Livemusik (Yasmo & die Klangkantine, uvm.)
>> NGOs präsentieren ihre Arbeit
>> öko-faire Einkaufmöglichkeiten
>> inhaltliche Themenbühne
>> Workshops
>> kulinarische Köstlichkeiten aus aller Welt

Am 18. Mai 2019 laden wir in den Campus der Universität Wien (Hof 1), um gemeinsam das vielfältige Engagement aller Menschen, die sich für ein gutes Leben für alle einsetzen, zu feiern!

Das Südwind Straßenfest ist eine bunte Mischung aus rauschender Party mit Klängen aus aller Welt, nachhaltigen und fairen Einkaufsmöglichkeiten, sowie einer Plattform, um verschiedene Vereine und zivilgesellschaftliche Initiativen aus den Bereichen Entwicklungspolitik, Nachhaltigkeit, Menschenrechte, Umweltschutz und Nord-Süd-Kooperation kennenzulernen.

Wir bedanken uns herzlich bei unseren Kooperationspartner*innen und Sponsor*innen: Ticket To The Moon, Volkstheater Wien, GEA Waldviertler, Roobar – Organic 100% Raw + Superfoods, Salam Orient, ÖKlo GmbH, Biohof Adamah, Meine Wollke, JOYA, Universität Wien, welt-sichten, Wiener Rotes Kreuz, Byodo Naturkost, EZA Fairer Handel, Amazing Yoga Vienna, der Rathausklub der SPÖ Wien, MA 27, MA 7, Kulturförderung in der Josefstadt, Kulturförderung im Alsergrund, Die Grünen Wien,
Ebenso herzlich möchten wir uns bei unseren Medienpartner*innen bedanken: BIBER, Mediaplanet Austria, Falter. Die Wochenzeitung aus Wien., Augustin Boulevardzeitung, Radio ORANGE 94.0 und DER STANDARD

So
26
Mai

Klimacamp: So, 26. Mai – So, 2. Juni 2019

Ernährungssouveränitäts-Treffen: Mi, 29. Mai – So, 2. Juni 2019

Ernährungssouveränität heißt demokratische Mitbestimmung, nicht Konzernmacht. Welches Essen wollen wir? Unter welchen Bedingungen wird es produziert, wie wird es verteilt und wie zubereitet? Diese Fragen sind nicht nur Konsumentscheidungen und über den ‘freien’ Markt zu beantworten, sondern betreffen vor allem die Gestaltung der Lebensmittelpolitik. Ernährungssouveränität ist ein Menschenrecht, das Arbeitsverhältnisse, Sozialstandards, Umweltfragen und Geschlechterverhältnisse betrifft. Unsere Lebensmittel sind uns wichtig. Wir laden deswegen alle (von Produzent*innen über Konsument*innen, Forscher*innen, Erntehelfer*innen, Gärtner*innen, Aktivist*innen, Vertreter*innen von Gewerkschaften und Sozialorganisationen) zum Nyéléni-Frühjahrstreffen ein.

Das Klimacamp ist ein Herzstück der Klimagerechtigkeitsbewegung. Es ist ein Ort der Vernetzung verschiedener politischer und gesellschaftlicher Gruppen, die sich für ökologische Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit einsetzen.

Weitere Infos: ernährungssouveränität.at & klimacamp.at