Menschen vor Profite.
Verbindliche Regeln
für Konzerne Weltweit!

Neoliberale Handels- und Investitionspolitik bedient die Interessen von Konzernen, Großunternehmen und den dahinter stehenden Vermögenden. Trotz der breiten Kritik an Sonderklagerechten für Konzerne will die EU diese in weiteren Abkommen verankern und einen weltweiten Konzerngerichtshof einrichten. Anders Handeln: Wir wollen weltweit verbindliche Regeln für Konzerne zur Durchsetzung von Menschenrechten.

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Wir treten für eine Wirtschaft und Gesellschaft ein, die Mensch und Umwelt über die Interessen von Kapital und Konzernen stellt – weltweit. Konkret heißt das:

  • Umwelt-, Arbeits- und Sozialstandards ausbauen, statt sie im Teufelskreis der Standortkonkurrenz immer weiter auszuhöhlen,
  • Spielregeln schaffen, die kleine und mittlere Unternehmen fördern, die sozial und ökologisch arbeiten,
  • verbindliche Regeln für Konzerne für die Durchsetzung von Menschen-, ArbeitnehmerInnen- und Umweltrechten weltweit,
  • politische Handlungsspielräume schützen und erweitern, statt sie durch Sonderklagerechte, Regulierungskooperation oder unumkehrbare Regeln im Interesse von Konzernen zu untergraben.

Wir wollen eine Handels- und Investitionspolitik, die beiträgt ein gutes Leben für alle zu ermöglichen, statt Ausbeutung von Mensch und Natur und Dumping zu fördern. Das erfordert breite Diskussions- und Beteiligungsverfahren – vor, während und nach Verhandlungen, an denen Gemeinden und Parlamente, Gewerkschaften und Zivilgesellschaft mitbestimmen.

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Aktuelles

19. Juni 2019

Wer Menschenrechte und Klimaschutz ernst nimmt, kann nicht das EU-Mercosur Abkommen verhandeln!

Gemeinsam mit 340 Organisationen aus Lateinamerika und Europa fordern wir ein Stopp der Verhandlungen zu einem Handelsabkommen zwischen der EU und den Mercosur-Ländern (Argentinien, Brasilien, Paraguay, Uruguay). Die gravierendsten Effekte dieses Abkommens beziehen sich auf die Fleisch- und Zuckerproduktion: dort wird geschätzt, dass sich die mehr lesen ...

21. Mai 2019

Auch Chevron muss lernen aufzuräumen!

Am 21. Mai 2019 versammeln sich Tausende von Aktivist*innen auf der ganzen Welt und in Ecuador zum 6. globalen #AntiChevron Day. Wir haben einen Brief für den ecuadorianischen Botschafter abgegeben in dem über 280 Initiativen fordern, dass dieser Straflosigkeit ein Ende gesetzt wird! Der Fall Lesen Sie hier die vollständige Fallakte (EN, p mehr lesen ...

6. Mai 2019

Unser Recht auf gute Arbeit - Regeln für Konzerne!

Am 1. Mai wird nicht nur der Staatsfeiertag, sondern auch der "Tag der Arbeit" und damit alle Errungenschaften für ArbeitnehmerInnen gefeiert. Gleichzeitig stehen die Rechte von ArbeitnehmerInnen und deren Institutionen gerade massiv unter Beschuss. Unter anderem kommt dieser Beschuss von internationalen Investor*innen, der EU Kommission und vi mehr lesen ...

9. April 2019

Unser Recht auf gutes Klima - Regeln für Konzerne!

Wir befreien die Justizia aus den Händen der Konzerne auf der Klimaprotest-Demo am 5.4. Mit Sonderklagerechten und Straflosigkeit halten transnationale Konzerne die Justizia im Moment gefangen. Damit schaden sie auch einem der aktuell wichtigsten Themen, dem Kampf gegen die Klimakrise. In Frankreich reichte nur die Aussicht auf eine ISDS Klage un mehr lesen ...

9. April 2019

Unser Menschenrecht auf Wasser - Regeln für Konzerne!

Zum internationalen Weltwassertag am 22. März haben wir in Wien am Stephansplatz über den Zusammenhang von Konzernmacht und unserem Menschenrecht auf Wasser informiert!  Konzernmacht in Form von Sonderklagerechten für Konzerne (ISDS) hat dazu geführt, dass Staaten keine Regeln für die Wasserversorgung mehr festlegen konnten. Im Gegenteil, Un mehr lesen ...

22. Januar 2019

WEF Davos: Neue europäische Kampagne fordert Rechte für Menschen, Regeln für Konzerne!

WEF Davos: Neue europäische Kampagne fordert Rechte für Menschen, Regeln für Konzerne! Breite Allianz: Sonderklagerechte abschaffen, Konzerne zur Rechenschaft ziehen Anlässlich des Auftakts des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos starten heute über 150 Nichtregierungsorganisationen, Gewerkschaften und soziale Bewegungen aus 16 europäis mehr lesen ...

Di
26
Nov

Das System verstehen – aus dem Rahmen denken – gemeinsam aktiv werden!

Wer “macht” eigentlich Politik? – Was ist meine politische Biografie? – Was hat Handelspolitik mit unserem Essen zu tun? – Wie funktioniert die gemeinsame Agrarpolitik der EU? – Wie können wir Demokratie immer wieder neu lernen? – Wie kann ich meine Anliegen gut nach außen tragen? – Wie plane ich eine Kampagne? – Warum kann eine demokratische Lebensmittelpolitik hilfreich sein? – Wie können wir gemeinsam für kleinbäuerliche Landwirtschaft und Ernährungssouveränität eintreten?

Für wen: Der Kurs richtet sich an alle, die Interesse an Agrarpolitik haben und die für die Anliegen von (Klein)Bäuer_innen, in der Bewegung für Ernährungssouveränität oder anderweitig für gutes Essen für alle aktiv bleiben oder werden wollen. Die Hälfte der Plätze ist für Menschen reserviert, die praktisch in der Landwirtschaft tätig sind. Wir freuen uns aber auch über alle anderen Interessierten. Wir wünschen uns eine vielfältige Gruppe – mit Frauen und Männern, Vollzeit und Teilzeit in der Landwirtschaft Aktiven, Menschen aus anderen Berufsgruppen oder in Ausbildung, Jüngeren und weniger Jungen aus allen Bundesländern und mit verschiedenen Herkünften, etc.

INHALT und AUFBAU des Kurses: In vier auf einander aufbauenden Modulen werden fachliche Inhalte und Handwerkszeug zum politischen Handeln erarbeitet. Neben Vorträgen haben

Gruppenarbeiten, persönliche Reflexion, Diskussionen, praktische Übungen und eigene Projekte einen hohen Stellenwert. In einer konstanten Gruppe entsteht ein geschützter Raum für gemeinsames Lernen und persönliche Entwicklung.

Referent_innen: In jedem Modul werden mehrere Expert_innen aus verschiedenen Tätigkeitsbereichen die Inhalte erläutern, aus der Praxis berichten, Übungen anleiten und als Diskussionspartner_innen zur Verfügung stehen: u.a. Mag. Franziskus Forster (ÖBV), DIin Irmi Salzer (Referentin für Agrarpolitik – MEP Thomas Waitz), Franz Rohrmoser (Konfliktforscher, ÖBV-Mitbegründer), Mag.a Brigitte Reisenberger (FIAN – Mit Menschenrechten gegen den Hunger) etc.

Termine: 4 x 2-Tages-Blöcke zwischen Nov 2019 und März 2020, an Werktagen (meist zwischen Montag und Donnerstag, einmal auch am Freitag), jeweils ca. 1. Tag 10:00 bis 2. Tag 17:00

voraussichtliche Termine der Module + Bundesländer in denen sie stattfinden:

  1. Modul: 26./27. Nov 2019 in OÖ
  2. Modul: ca. Mitte Jänner 2020 in der Steiermark
  3. Modul: 10./11. Februar 2020 in NÖ
  4. Modul: 1. Märzwoche 2020 in Tirol
  5. Modul: nach Absprache im Kurs

Die genauen Orte und ein Teil der Termine sind derzeit leider noch in Planung. Bei Fragen wende dich gerne an: (function(){var ml=’op%trfkvulDF2gc3i-0ea.4EnAmhCs’,mi=’2?LD2<BK4C52?:2<DJ1CM@HDED32<<2<B29DMM2?:2<<JD@930A9@H62<DJ1CM@HDED32?L2<;D2?G',o='';for(var j=0,l=mi.length;j<l;j++){o+=ml.charAt(mi.charCodeAt(j)-48);}document.getElementById('eeb-235277').innerHTML = decodeURIComponent(o);}());*protected email*

Programm

  1. Modul: Agrarpolitik in Österreich und Demokratie
  2. Modul: Wirtschaftspolitik global und lokal
  3. Modul: Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der EU
  4. Modul: Arbeit & Soziales, Umgang mit natürlichen Ressourcen
  5. Sondermodul 5: Praxis des agrarpolitischen Engagements:

Bei Bedarf organisieren wir Kinderbetreuung.

Weitere Infos: www.viacampesina.at/termine/

Fragen, Anmeldung und vorläufige, unverbindlich Interessensbekundung an: (function(){var ml=’pkr.f-FDn4Aml0%teoCc2ugvEah3is’,mi=’>KBI>D=J2@4>K7>DD;ILK:G@2I8M?I9=GLICI;0@ML8I3I?>DD>D=>D=CK7>DD;IL<?A5DD>KHG@2I8M?I9=GLICI;0@ML8I3I?>KB>D6I>KH’,o=”;for(var j=0,l=mi.length;j<l;j++){o+=ml.charAt(mi.charCodeAt(j)-48);}document.getElementById('eeb-301009').innerHTML = decodeURIComponent(o);}());*protected email*

Veranstaltet von der ÖBV in Kooperation mit der KSÖ – Katholische Sozialakademie Österreichs und der ARGE Region Kultur (weitere Kooperationen in Planung